DFzW u.a.
Faulheit, Symbolfoto:

Hoppla, die Fahrradsaison 2025 ist ja schon fast zu drei Vierteln rum – höchste Zeit für ein neues Fahrradbild zum Wochenende, ganz klickfrisch aus dieser Woche:


Bei dieser Gelegenheit auch noch mal ein Blick aufs Cockpit, wo sich seit ⇢ dem Umbau vor rund zwei Jahren noch mal was Unscheinbares, aber Wesentliches verändert hat: Denn zwar war der breitere, stärker gekröpfte Lenker etwas bequemer als sein Vorgänger, aber gänzlich „kribbelfrei“ war er über längere Strecken auch nicht. Und irgendwie hatte ich mich wohl über die Jahre dran gewöhnt, dass leichte Taubheit in den Händen bei dieser Sorte Lenker dazugehört; aber nachdem ich diesen Sommer ja extrem viel mit dem Rennrad unterwegs war, bei dem auch nach 12 Stunden und mehr nix kribbelt, wollte ich doch mal probieren, ob sich (ohne Umbau auf einen Rennlenker – das wäre mit Rohloff und MTB-Scheibenbremsen extremer Aufwand) eine ähnliche Griffposition wie die obere Bremsgriff-Haltung am Renner (meine mit Abstand meistgenutzte) nachbauen lässt.
Im Ergebnis ist jetzt, bei immer noch kurzem Vorbau, wieder der schmale, nahezu gerade Lenker verbaut, und die bisherigen Stummel-Hörnchen haben längeren mit Biegung Platz gemacht. Und indem ich diese leicht nach vorn abfallend montiert habe, bildet sich ungefähr die Mulde nach, in die beim Rennlenker die Hand wie von selbst reinrutscht und in genau den richtigen Winkel gezwungen wird, dass auch über etliche Kilometer weder Handballen noch Nerven nennenswert strapaziert werden. – Nur die Bremse selbst bleibt bei diesem Konstrukt am oberen Lenker, man muss dafür also umgreifen; aber so hab ich z.B. im Stadtverkehr automatisch die aufrechtere Haltung mit viel Überblick, und auf der Landstraße greift es sich deutlich bequemer als bisher. Win-win!



Eigentümliche Licht-Stimmung bei der Feierabend-Runde:
