Digitales Composing,  Randbemerkungen

Vermischtes mit Seepferdchen

Der ⇢ Tipp neulich von Erik, wie man auch in Thunder­bird mehrere Signa­turen verwalten kann, war prima: Im Grunde nutze ich das Poten­zial des Computers, Dinge zu auto­mati­sieren, ja noch viel zu wenig aus. Wobei ich mich dann gegen Quick­text (als Plugin nur für Thunder­bird) und für eine geräte­weite Betriebs­system-Funk­tion des Macs entschieden habe, die ich noch nie beachtet hatte: System­einstel­lung „Tastatur“ und dort im Bereich „Text­eingabe“ der Button „Text­erset­zungen“. Auf diese Weise ist die Signatur sogar noch etwas schneller fest­gelegt als bei Apple Mail per Auswahl aus einer Drop­down-Liste – sehr angenehm.

Und noch eine Notiz zu Mac OS 26: Nach diesem Update war es mal wieder so weit, dass ein Drucker, ein schon recht betagter HP Laserjet, nicht mehr ange­steuert werden konnte. Nach ein bisschen Gefrickel ließ er sich aber doch noch mal zur Mit­arbeit über­reden, ⇢ hier der entschei­dende Hinweis.

***

Das Seepferdchen aus der Über­schrift und zwei andere Bilder in diesem Stil:

***

Seit ich im Herbst ein paar Websites mit dem aktu­ellen Word­press-Stan­dard-Theme aufge­baut habe, kommt es mir immer umständ­licher vor, dass ich hier ein­zelnen Ele­menten nicht direkt Innen- und Außen-Abstände zuweisen kann, sondern für Weiß­räume im Layout mit zusätz­lichen Block-Elementen wie Tabellen und Abstands­haltern arbeiten muss. Aber will ich wirk­lich hier noch mal ran, um ein völlig anders struktu­riertes Theme einzu­führen? Dann hätte ich wieder nächte­lang nix anderes zu tun …

***

Sehr lesenswert: mein Lieblings-Luddit tante über den ⇢ kleinen, feinen Unter­schied zwischen den Begriffen create und make im Sprach­gebrauch von AI-Fuzzis.

***

Auf einer Website mit dem entzückend laut­male­rischen1 Namen Chuuchuu fand ich gestern ⇢ diese Über­sicht von Fernzug-Verspä­tungen in Mittel­europa. Demnach sind die zehn Züge mit den größten durch­schnitt­lichen Verspä­tungen sämt­lich Nacht-Verbin­dungen. Nennt man die also hoch­effi­ziente Verpenner?

***

Mein Mini-Foto­studio im Keller ist ja räum­lich deckungs­gleich mit meiner Druck­werk­statt, und manches Mal findet ein Stativ­bein keinen geeig­neten Platz, weil ein Plan­schrank, Setz­schrank oder die Korrex im Weg herum­steht. Deshalb hab ich mal wieder gebas­telt, nämlich einen mehrere Kilo schweren Alublock aus der großen Schub­lade Wer weiß, wozu das mal gut ist ans eine Ende eines Auslege­arms, und am anderen hängt der kleine Getriebe­neiger. Die Groß­formatige würde ich diesem Setup nicht anver­trauen, aber zumin­dest die Spiegel­reflex nebst Balgen lässt sich so quasi frei­schwebend überm Motiv posi­tionieren:

Und bei der Metall­verarbeitung sind ganz viele wunder­hübsche Späne­spiralen ange­fallen, die müssen demnächst auch mal foto­grafisch insze­niert werden 🙂


  1. statt „lautmalerisch“ stand hier im Entwurfsstadium lange onomatopoetisch. Aber auch wenn ich alter Nebensatz-Jongleur wohl noch weit entfernt bin von Einfacher Sprache, darf es hier doch gern etwas zugänglicher sein … ↩︎

4 Comments

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert