Vermischtes mit Seepferdchen
Der ⇢ Tipp neulich von Erik, wie man auch in Thunderbird mehrere Signaturen verwalten kann, war prima: Im Grunde nutze ich das Potenzial des Computers, Dinge zu automatisieren, ja noch viel zu wenig aus. Wobei ich mich dann gegen Quicktext (als Plugin nur für Thunderbird) und für eine geräteweite Betriebssystem-Funktion des Macs entschieden habe, die ich noch nie beachtet hatte: Systemeinstellung „Tastatur“ und dort im Bereich „Texteingabe“ der Button „Textersetzungen“. Auf diese Weise ist die Signatur sogar noch etwas schneller festgelegt als bei Apple Mail per Auswahl aus einer Dropdown-Liste – sehr angenehm.
Und noch eine Notiz zu Mac OS 26: Nach diesem Update war es mal wieder so weit, dass ein Drucker, ein schon recht betagter HP Laserjet, nicht mehr angesteuert werden konnte. Nach ein bisschen Gefrickel ließ er sich aber doch noch mal zur Mitarbeit überreden, ⇢ hier der entscheidende Hinweis.
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Das Seepferdchen aus der Überschrift und zwei andere Bilder in diesem Stil:
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Seit ich im Herbst ein paar Websites mit dem aktuellen Wordpress-Standard-Theme aufgebaut habe, kommt es mir immer umständlicher vor, dass ich hier einzelnen Elementen nicht direkt Innen- und Außen-Abstände zuweisen kann, sondern für Weißräume im Layout mit zusätzlichen Block-Elementen wie Tabellen und Abstandshaltern arbeiten muss. Aber will ich wirklich hier noch mal ran, um ein völlig anders strukturiertes Theme einzuführen? Dann hätte ich wieder nächtelang nix anderes zu tun …
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Sehr lesenswert: mein Lieblings-Luddit tante über den ⇢ kleinen, feinen Unterschied zwischen den Begriffen create und make im Sprachgebrauch von AI-Fuzzis.
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Auf einer Website mit dem entzückend lautmalerischen1 Namen Chuuchuu fand ich gestern ⇢ diese Übersicht von Fernzug-Verspätungen in Mitteleuropa. Demnach sind die zehn Züge mit den größten durchschnittlichen Verspätungen sämtlich Nacht-Verbindungen. Nennt man die also hocheffiziente Verpenner?
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Mein Mini-Fotostudio im Keller ist ja räumlich deckungsgleich mit meiner Druckwerkstatt, und manches Mal findet ein Stativbein keinen geeigneten Platz, weil ein Planschrank, Setzschrank oder die Korrex im Weg herumsteht. Deshalb hab ich mal wieder gebastelt, nämlich einen mehrere Kilo schweren Alublock aus der großen Schublade Wer weiß, wozu das mal gut ist ans eine Ende eines Auslegearms, und am anderen hängt der kleine Getriebeneiger. Die Großformatige würde ich diesem Setup nicht anvertrauen, aber zumindest die Spiegelreflex nebst Balgen lässt sich so quasi freischwebend überm Motiv positionieren:



Und bei der Metallverarbeitung sind ganz viele wunderhübsche Spänespiralen angefallen, die müssen demnächst auch mal fotografisch inszeniert werden 🙂
- statt „lautmalerisch“ stand hier im Entwurfsstadium lange onomatopoetisch. Aber auch wenn ich alter Nebensatz-Jongleur wohl noch weit entfernt bin von Einfacher Sprache, darf es hier doch gern etwas zugänglicher sein … ↩︎



4 Comments
Aebby
Danke für die Sprachvereinfachung „onomatopoetisch“ hätte ich nachschlagen müssen 😉
Christian Wöhrl
Aber ein schönes Wort ist es schon, oder? 🙂
derbaum
unbedingt!
derbaum
die bilder sind wieder einmal grossartig und wenn du mal eine andere sorte metallspäne brauchst – ich lass dir gern welche zukommen! 😉 (PS – die einfache sprache ist gut, aber auf onomatopoetisch hätte ich ungern verzichtet!)