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Reflexion über Reflexion

Als die Ente weg war und ich noch nicht wieder sofort ins Büro musste, habe ich noch ein wenig meinen Fokus und den des Teles auf die Teichgräser im schönen Gegenlicht gerichtet.

Aber wie’s so ist, bin ich dann schnell von ein paar vorwitzigen Licht­kullern abgelenkt worden:

Und dabei ist mir aufgefallen, dass diese Reflexionen (oder Schatten?) von Ästen immer scharf bleiben, auch wenn man den Fokus des Objektivs und damit die Größe des Kullers ändert:

Noch interessanter aus meiner Laien-Perspek­tive: Die Reflexion (oder der Schatten?) auf dem Licht­kuller (der in diesem Fall ja ein Zerstreuungs­kreis eines mehr oder weniger defokussierten punkt­förmigen Licht­reflexes auf der Wasser­ober­fläche ist) erscheint gespiegelt je nachdem, ob ich den Fokus vor (obere Bilder) oder wie im nächsten Beispiel hinter den Lichtpunkt lege:

Und wenn man erst mal drauf achtet, sieht man diese Effekte plötzlich überall. Hier noch eine kleine Slideshow mit anderen Lichtkullern und Reflexionen:

Alle Bilder (auch die oben) sind unbeschnitten und mit (nahezu) denselben Parametern fotografiert (300mm +1,4x-Konverter an der MFT, Offenblende und Zeitautomatik), einziger Unterschied ist die jeweils eingestellte Schärfeebene.

3 Comments

  • cwoehrl

    Merci 🙂
    (Aber ihr wisst auch nicht zufälligerweise, ob diese „Einschlüsse“ in den Lichtkullern irgendeinen Fachbegriff haben? Mir ist ja noch nicht ganz klar, an welcher Stelle die bildgebenden Äste etc sich befinden müssen, um je nach Fokus mal aufrecht und mal gespiegelt zu sein. Aber ich weiß im Grunde nicht mal, wonach ich hier gugeln soll.)

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