Planfilm,  Randbemerkungen

Sonntagssammelsurium

Lütjensee analog: Als kleine Nach­lieferung zu gestern noch die drei Bilder, die ich mit der Groß­formatigen gemacht habe. Eigentlich waren das nur Belichtungs- und Entwick­lungs­tests, aber ich fand die Ergeb­nisse auf dem Leucht­tisch dann doch inter­essant genug zum Vorzeigen.

Ein Filmtipp: Komisch, hatte ich hier nicht schon vor Jahres­frist von dem wunder­vollen deutschen Roadmovie 303 von Hans Baum­gartner geschwärmt? Ich war ziemlich sicher, finde den Eintrag aber nicht. Davon jeden­falls gibt es, wie ich neulich beim Blog­nachbarn auf der Elbinsel gelesen habe, auch eine Mini­serie, sechs Teile à gut 30 Minuten. Die ist noch ein paar Tage in der ARD-Media­thek zu finden und lohnt sich sehr! (Trotz des befremd­lich verkünstelten Finales im Unter­schied zur Kino­version, die eine Szene vorher, im fast perfekten Moment – nur wenige Sekunden zu spät – aufhört.) Eine im Kern sehr einfache Boy-meets-Girl-Geschichte mit bezau­bernden Darsteller­ïnnen, denen das Drehbuch famose Dialoge gönnt, in ruhigen Bildern und mit feiner Musik erzählt, kurzum: Ich habe lange keinen so schönen Film mehr gesehen. Und für den Fall, dass der Winter lang und kalt wird, habe ich die sechs Folgen sicher­heits­halber gespeichert, mediathekviewweb.de sei’s gedankt.

Unteilbar abgepackt: Ist euch auch schon mal aufge­fallen, dass die Anzahl speziell vegeta­rischer / veganer Lebens­mittel pro Packung ziem­lich oft eine Primzahl ist? Mir ist grade gestern wieder der Fall unter­gekommen, dass elf Stücker in einem Karton waren. Warum nicht ein biss­chen kleiner und dafür zwölf, was sich durch zwo, drei, vier oder sechs Personen am Tisch glatt teilen ließe? Oder ist das womög­lich Absicht mit Welt­verbes­serungs-Eifer, um gruppen­dynamische Prozesse in Gang zu setzen und Problem­lösungs­kompetenz zu fördern?
🙂

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