Digital,  Randbemerkungen

Vermischte Fliegereien

Flugzeuge, eine entfernte Erin­nerung:

Ein stark wolkiger AbendHimmel in intensivem Blau. In der Bildmitte, sehr klein, ein Flugzeug. Man kann ein PositionsLicht am Ende des Flügels gerade eben erahnen.

Ha!, schön wär’s: Die Über­flüge hier sind schon wieder fast so häufig wie vor Covid. Und dank wieder stark stei­gender Fall­zahlen scheint grade aller­orten auch die Abfer­tigung am Flug­hafen zu kolla­bieren. Wie gut, dass wir eine Regie­rung haben, die die wahren Prio­ritäten erkennt und klar sieht, wo man nicht drauf warten darf, dass der Markt regelt. [Sarkasmus Ende]

(In anderen Berei­chen gibt man sich leider weniger Mühe, die Eng­pässe zu besei­tigen; meine Landes­haupt­stadt meldet zum Bei­spiel grade Land unter bei der Gesund­heits­versorgung; das geht so weit, dass im Kreis Rends­burg-Eckern­förde das Gesund­heits­amt inzwi­schen sagt, in Kranken­häusern sei bei infi­ziertem Per­sonal von Quaran­täne abzu­sehen. Alles Irrsinn.)

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Ein graues mit Wasser gefülltes Becken unter einem Strauch Walderdbeeren. Man sieht eine rote Beere sehr deutlich, dazu sieht man den Schatten eines Astes mit mehreren Früchten.

Neues aus dem Garten: Eins unserer Vogel­schwimm­bäder hat sogar einen Plansch-in-Kiosk mit Süßig­keiten. Aber vor dem Dessert kommt auch bei Amsels das Herzhafte.

Vor einem tönernen, innen weiß glasierten Wasserbecken sitzt eine männliche Amsel mit Würmern im Schnabel

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Gestern am späten Abend, es war kurz vorm Dunkel­werden, fiel uns auf, dass der Ginkgo emsig umschwirrt wurde. Bienen fliegen anders – was konnte das sein? Da es fürs lange Tele nicht mehr hell genug war, hab ich mir das Makro und einen Aufhell­blitz geschnappt und gewartet, bis eins der Tier­chen sich in Reich­weite auf ein Blatt setzte. Ziem­lich sicher ein Mai­käfer, oder?

Auf einem Ginkgo-Blatt sitzt ein Maikäfer. Man sieht ihn von der Seite. Die Beine werfen Schatten aufs Blatt.

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Und nun: Musik. Oder wie manche von euch sagen würden, Ei sach ema, was is dann des für e Krach? Geflo­gen wird hier auch, aller­dings auf eine ausge­sprochen unbe­sinn­liche Weise. Aber so wenig ich normaler­weise mit Punk anfangen kann: Hier kommt mir das alles ziemlich stimmig vor. (Oder was sagt der Genre-Fan elbauf­wärts dazu?)

8 Comments

    • Christian Wöhrl

      Interessant. Habe grade mal nach dem Namen geschaut, und am ehesten unter dem, was als Junikäfer bezeichnet wird, passt optisch der Gerippte Brachkäfer: https://de.wikipedia.org/wiki/Gerippter_Brachk%C3%A4fer
      Allerdings soll der nur 14–18 Millimeter lang sein, und ich würde mir einbilden, dass der Kollege vorgestern jenseits der 20 mm war; aber da kann das Schätzen grade bei schlechtem Licht auch trügerisch sein.

    • Christian Wöhrl

      Ich hab heute am Abend noch mal geschaut, aber da hat mir keiner der Gesellen den Gefallen getan, mal irgendwo zu landen. Wie sie so um mich rumbrumselten, fand ich sie halt für Junikäfer relativ groß, aber für Maikäfer ein bisschen klein. Vielleicht habe ich morgen noch mal eine Chance …

  • rappel

    Ich tippe auch auf einen Junikäfer – erst gestern schwirrte mir solch ein Apparat um den Kopf herum. Eine sehr schöne Aufnahme! Und ZSK ist auch zu loben, die Jungs treten seit vielen Jahren und immer noch sehr engagiert auf (wobei ich bei deutschem Polit-Punk immer etwas zurückhaltend reagiere – zu oft driftet das in reine Phrasendrescherei ab).

    • Christian Wöhrl

      Ist das im englischen Punk tatsächlich weniger so mit den Phrasen, oder fällt es uns (mir kommt das jedenfalls in mir näher stehenden Musikrichtungen so vor) in unserer Muttersprache schneller auf?

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