Digital,  Randbemerkungen

Das Fahrradbild zum Feiertag

Quadratisches Foto meines eigenen Schattens, beide Hände sind nah am Kopf (weil ich die Kamera halte, aber die sieht man nicht, aber denkt es sich nur); ich trage einen Hut. Ich stehe erkennbar auf einem Kiesweg neben oder über einem Fahrrad, dessen große BremsScheibe im Schatten deutlich erkennbar ist. Der Schatten fällt auf eine Wiese mit Löwenzahn.

Tja nun: Für die Liebste ist es der Beweis, dass der Prozess meiner Wald­schrat­werdung endgültig unum­kehrbar ist, ein kleiner Junge mut­maßte heute, dass ich doch sicher ein Cowboy sei … und ich selbst freue mich ein­fach, dass meine neue Kopf­bedeckung die Augen­partie und den Nacken gleicher­maßen vor Sonne wie vor Regen schützt. Wieso habe ich Hüte noch nicht früher entdeckt?

Zweierlei noch zum Datum:

Erstens: Wieso ist denn schon Mai? Das Jahr hat doch grade erst begonnen?

Zweitens: Ist es wirk­lich erst Mai? Die heutigen Tempe­raturen würden an einem gewöhn­lichen Hoch­sommertag nicht negativ auffallen …

Auf einem diffusen, unscharfen Untergrund aus Kieseln und trockenen Halmen liegt ein zart-rosa-farbenes, schon etwas trockenes BlütenBlatt einer Tulpe. Nur die Spitze, die der Kamera am nächsten ist, ist scharf.

3 Comments

  • Thore Siebrands

    Sonnenbrand auf dem Schädel tut sch#*&e weh! Und macht Krebs. Braucht niemand. Ich bin auch nur mit Kopfbedeckung unterwegs, wenn sich der Aufenthalt draußen bei der Strahlungsintensität nicht gänzlich vermeiden lässt. Für Extremfälle habe ich auch eine „Tropenmütze“ mit Nackentuch.

    • Christian Wöhrl

      Oh, so eine Mütze hab ich lange nicht gesehen. Ich hatte die letzten Jahre bei solchem Wetter meist Schirmmütze auf, aber die tut ja nix für den Nacken (bzw. wenn, dann sieht man extrem albern aus ;-)) Irgendwie dachte ich immer, Hut sei nix für mich, aber jetzt bin ich sehr froh, es doch mal probiert zu haben.

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