Randbemerkungen

Schraube, locker

Voraus­geschickt: Ich finde es prima, wenn man für Werk­zeug, an dem was kaputt oder verloren gehen kann, beim Her­steller oder dessen Service-Partner Einzel­teile beziehen kann, und ganz beson­ders prima ist es, wenn die Teile bereits einen Tag nach Bestel­lung im Brief­kasten liegen.

Weniger prima ist es, wenn erstens ein so wesent­liches Funktions­element wie die Friktions­einstellung meines Kugel­kopfs von einer Schraube gesichert ist, die sich nur andert­halb Gewinde­gänge tief ein­drehen lässt (was zur Folge hatte, dass der Knopf nach einer Radtour neulich nicht mehr da war – losge­­rüttelt und im hohen Gras des Straßen­rands verschwunden, zwei Such­durch­gänge auf den infrage kommenden Kilo­metern blieben erfolglos). Und wenn dann zweitens so ein Knopf nebst Schraube nicht fünf, nicht zehn, nicht zwanzig, sondern mit Versand fast dreißig Euro kostet – das kann einem schon mal wie Wucher vorkommen.

Na gut, Gewebeband ist mein Freund, auch wenn’s davon nicht schöner wird …

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